Anwendungsgebiete

Intégration des langues étrangères
Im Lauf seiner Entwicklung lernt das Kind Klangelemente unterscheiden: Es wird Töne, die mit seinem sprachlichem Umfeld übereinstimmen, auswählen und andere, deren phonetische Strukturen in seiner sprachlichen Umgebung nicht bekannt sind, ignorieren: Es entwickelt nach und nach eine Art linguistischen Kode, der sich den klanglichen Strukturen der eigenen Sprache anpasst. Jede Sprache hat ihren eigenen Kode, und dieser kann sehr schnell zu einer Bremse werden, wenn es darum geht, eine Fremdsprache zu erlernen, sofern er mit den gelernten Sprachmustern der Muttersprache nicht übereinstimmt. Sprache ist zuallererst Melodie, d.h. eine Gesamtheit, bestehend aus Rhythmen und ganz spezifischen Tönen. Diese Rhythmen und Töne bilden das grundlegende Klangsubstrat, auf dem jeder andere Spracherwerb (z.B. auf lexikalischer, syntaktischer oder semantischer Ebene) aufbaut.

Ziel der Tomatis®-Methode ist es, Menschen, die eine Fremdsprache erlernen möchten, diese Rhythmen und Klänge nahezubringen. Wenn sich das Ohr an diese fremden Rhythmen gewöhnt, können sie vom Lernenden leicht aufgenommen und nachgeahmt werden. Diese Arbeit bedeutet auch, sich von den rhythmischen und klanglichen Strukturen der eigenen Sprache freizumachen, da sie oft eine hemmende Wirkung auf die neu zu erlernende Sprache ausüben.

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